DAS HERRENHAUS gibt Tipps für den modernen Mann. Besser aussehen, mehr Style, mehr Erfolg!

Home > Statussymbole

Statussymbole

Wieso gibt es Statussymbole?

In jedem Menschen steckt ein gewisses Geltungsbedürfnis. Männer wie auch Frauen möchten erfolgreich sein, beruflich aufsteigen, ein gutes Einkommen haben - vor allem aber, dass man ihnen den Erfolg auch ansieht. Es würde natürlich keinen guten Eindruck machen, jedem Mitmenschen seine fette Lohnabrechnung unter die Nase zu halten. Das Image des Proleten wäre einem sicher. Mit Statussymbolen lässt sich viel eleganter ausdrücken, dass man es im Leben zu etwas gebracht hat. Wer ein teures Auto fährt oder einen eleganten Markenanzug trägt, der signalisiert damit: Ich kann es mir leisten, ich habe Erfolg. Vielen Menschen verschafft das ein Gefühl von Glück und Bestätigung.

Statussymbole im geschäftlichen Bereich

Bei Unternehmern erfüllt das oftmals sogar einen geschäftlichen Zweck. Teure Statussymbole gelten als ein Zeichen für Bonität und Kreditwürdigkeit. Bei einem Auftraggeber, der in einem teuren Bentley vorgefahren kommt, macht sich niemand Sorgen, ob er seine Rechnungen begleichen kann. Kommt der Geschäftspartner mit einem klapprigen Wagen angetuckert, sieht das schon wieder ganz anders aus. Ein echter Gradmesser für die Kreditwürdigkeit ist das selbstverständlich nicht. Möglicherweise hat sich der Bentley-Fahrer finanziell übernommen und seit Monaten keine Rechnung mehr beglichen, während der andere Unternehmer nur mit einer billigen Schrottlaube unterwegs ist, damit er seinen Verbindlichkeiten stets fristgerecht nachkommen kann. Aber wer denkt schon an so etwas?

Veränderung während der Zeit

Die Statussymbole haben sich mit der Zeit ein wenig verändert. In den früheren Jahrhunderten und Jahrtausenden standen Kronen, Zepter oder Reichsäpfel hoch im Kurs. Der Besitz dieser Gegenstände hatte den Status (z.B. des Königs) als Voraussetzung und zeigte somit, dass der Betreffende diesen Rang innehat. Vergleichbare Statussymbole gibt es auch heute noch. Speziell in den Vereinigten Staaten von Amerika tragen viele junge Menschen College-Jacken, sodass jeder auf den ersten Blick sieht, dass sie eine Universität besuchen. Auch die Uniform eines Polizisten oder der weiße Kittel eines Arztes lässt sich als eine Art Statussymbol bezeichnen. Für viele Patienten ist es sogar irritierend, wenn ein Arzt seinen Kittel einmal nicht trägt. Solche Symbole können in einer unüberschaubar gewordenen Welt eine Orientierung bieten. Es geht bei solchen Objekten also nicht immer nur um das Geltungsbedürfnis.

Kritisches

Typischer sind allerdings Statussymbole wie teure Uhren oder schnelle Sportwagen. Dass ein edles Fahrzeug auch gemietet sein kann, um einen Tag auf dicke Hose zu machen, wird dabei meist außer Acht gelassen. Überhaupt haben solche Statussymbole ihre zwei Seiten. Es lässt sich nicht völlig von der Hand weisen, dass speziell Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl diese Symbole nutzen, um ihr Selbst ergänzen zu können. Wer also allzu sehr mit teuren Gegenständen protzt, signalisiert nicht nur ein gut gefülltes Bankkonto, sondern teilweise auch ein geringes Selbstvertrauen. Zum Glück der Industrie hat sich das noch nicht allzu sehr herumgesprochen. Ob nun im Einzelhandel oder bei den Online-Shops - gerade in der Weihnachtszeit dürfte wieder ordentlich in Luxus-Güter investiert werden.

Wissenschaftliche Studien über Statussymbole gibt es nur wenige. Möglicherweise weil der Wert davon im Auge des Betrachters liegt. Manche Menschen lassen sich von einer Rolex beeindrucken, andere überhaupt nicht. Viele können ein Original nicht einmal von einer Fälschung unterscheiden. Bei Designer-Anzügen verhält es sich ähnlich. Wer also wirklich zu 100 Prozent sicher gehen möchte, dass einem jeder den finanziellen Status ansieht, sollte sich ein T-Shirt mit LED-Druck anziehen, dass per Internet-Verbindung stets den aktuellen Kontostand anzeigt. Allerdings wären wir damit wieder einmal in der Schublade des Proleten angekommen. Und in der dürfte sich kein Mensch wirklich wohlfühlen.

Dezente Statussymbole

Möglicherweise sind heutzutage eher die kleinen Statussymbole in Mode. Wer zum Beispiel beim Golfspielen einen hochwertigen Golfball-Halter oder Tee-Halter verwendet, zeigt damit auf dezente Art und Weise, dass er etwas von seinem Sport versteht und dafür Geld übrig hat. Wer einen exquisiten Schlüsselanhänger bei sich trägt, beweist damit Stil ohne jeglichen Angebertum. Auch bei der Kleidung kommt es nicht zuletzt auf die kleinen Extras an. Eine hochwertige Krawattennadel, edle Manschettenknöpfe, feine Designergürtel sowie exklusive Taschen und Regenschirme zeugen von Stil. Ebenso haben viele Genuss-Raucher einen Sinn für Klasse. Für sie gibt es nichts Schöneres, als in netter Runde eine gute Zigarre zu genießen. Ein exquisiter Zigarren-Aschenbecher, Zigarrenlocher und Zigarrenetui gehören einfach dazu. Und ganz nebenbei stellt man so unter Beweis, dass man sich solche hübschen Extras einfach leisten kann. Die besten Statussymbole sind immer noch welche, die keineswegs den Eindruck wecken, man hätte Statussymbole nötig.